27. Oktober 2015

EU-Pauschalreise-Richtlinie fit für das digitale Zeitalter


Europaabgeordnete stimmen für mehr Verbraucherschutz im Reisesektor

Der verhandelte Kompromiss zwischen EU-Parlament und Rat der EU zur Überarbeitung der Pauschalreise-Richtlinie wurde heute vom Plenum in Straßburg mit großer Mehrheit angenommen.

"Damit führen wir unabdingbare Vorschriften für mehr Rechtssicherheit und Verbraucherschutz in der Tourismusbranche ein. Reisende werden zukünftig umfassender und besser über ihre Rechte aufgeklärt", so die CDU/EVP-Berichterstatterin Birgit Collin-Langen im Europäischen Parlament.

Eine Überarbeitung der Richtlinie war dringend erforderlich, damit die Vorschriften von 1990 an den veränderten Reisemarkt und insbesondere an den Trend zur Onlinebuchung angepasst werden konnten.

"Es war wichtig, ein Instrument zu schaffen, das eine stetige Anpassung an die Entwicklungen in der Reisebranche ermöglicht und den Reisenden auch bei neuen Buchungsmodellen schützt", sagt Collin-Langen.

Mit der vorliegenden Neufassung der Richtlinie wird der Spagat zwischen den Interessen der Verbraucher einerseits und den Interessen der Anbieter andererseits auf eine neue fundierte Grundlage gestellt. Sie ist ausgewogen und wird den Interessen beider Seiten gerecht.

Nach der Veröffentlichung der neuen EU-Pauschalreise-Richtlinie im Amtsblatt der EU, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, haben die Mitgliedstaaten 24 Monate Zeit, um diese in nationales Recht umzusetzen.


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