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KMU und die Herausforderungen des Digitalen Binnenmarktes

Am 29. Juni nahm ich an einer sehr interessanten Frühstücksveranstaltung zum Thema Geo-blocking und den Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) teil. Man spricht immer dann von Geo-blocking, wenn eine Dienstleistung nicht verfügbar ist oder eine Ware nicht geliefert werden kann, weil man sie in einem anderen Land als seinem Heimatland bestellt oder sich außerhalb seines Heimatlandes befindet. Dies ist meist ärgerlich für den Verbraucher, denn das Produkt ist zwar in dem anderen Land verfügbar aber für ihn nicht zugänglich - und das meistens trotz Bezahlung. Ursächlich für Geo-blocking sind mehrere Faktoren: Die grenzüberschreitende Paketzustellung in und aus vielen Ländern ist noch sehr kostspielig. Das Verbraucherschutzrecht vor Ort findet Anwendung und dies ist besonders für KMU eine große Hürde, weil es oft mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden ist, den KMU oft nicht leisten können.

In meinen Augen ist es wichtig, hier ein ausgewogenen Ansatz zu finden, damit sowohl die Bedürfnisse von Verbrauchern geschützt bleiben aber auch die Rechte und Interessen der KMU berücksichtigt werden.