7..jpg
 

4. Dezember 2017

Weihnachtszeit - die Zeit Familie und Freund zu beschenken

Mittlerweile kaufen viele ihre Weihnachtsgeschenke online. Ärgerlich wird es allerdings, wenn man etwas kaufen möchte und es nicht in sein Land geliefert wird. Oder wenn man erst gar nicht auf die Homepage eines entsprechenden Händlers kommt oder ein anderer Preis für das gleiche Produkt gezahlt werden muss. Man spricht dann von Geoblocking - einer Diskriminierung aufgrund des Wohnortes oder gar nur eines temporären Aufenthaltes.

Nach eineinhalb Jahren Arbeit an der Richtlinie zu Geoblocking hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) das Trilog-Ergebnis (Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat und der Europäischen Kommission) am Montag, den 4. Dezember angenommen.

Für mich ist das Abschaffen des Geoblocking ein wichtiger Schritt zu einem echten europäischen Binnenmarkt, von dem die Verbraucher direkt profitieren. Es soll zukünftig nicht mehr möglich sein, Verbraucher aufgrund des Standortes zu diskriminieren. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf Waren, sondern auch auf Dienstleistungen wie beispielsweise Hotelbuchungen, Autovermietungen oder auch Konzerttickets, die oft zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden, je nachdem von welchen Mitgliedstaat aus man bestellt.

Nächstes Weihnachten werden wir online einkaufen können, ohne dabei aufgrund unseres Standortes diskriminiert zu werden!