27. Mai 2013

Starke Frauen in Bund und Land


Dieses Motto über dem Landestag der Frauen Union Rheinland-Pfalz war eine Feststellung, ist aber zugleich auch eine Herausforderung. Das habe ich bei der Eröffnung der Versammlung in Frankenthal klargemacht. 200 Delegierte aus dem ganzen Land hatten sich versammelt, um sich auf die Bundestagswahl am 22. September 2013 einzustimmen. 

Christian Baldauf MdL, Erster stellvertretender Vorsitzender der Landtagsfraktion und Bezirksvorsitzender der CDU Rheinhessen-Pfalz, plädierte in seinem Grußwort für die steuerliche Förderung der Familien und die Erweiterung der Mütterrente und setzte sich dafür ein, die Mitwirkungsmöglichkeiten der Frauen in Staat und Gesellschaft zu verbessern, auch innerhalb der eigenen Partei.

Da konnte die Frankenthaler Bundestagsabgeordnete und unsere Bundesvorsitzende der Frauen Union, Staatsministerin Professor Maria Böhmer, sogleich anknüpfen: Wir Frauen sind in der Politik immer wieder gegen den Strom geschwommen, erklärte die Spitzenkandidatin auf der Bundestagsliste der rheinland-pfälzischen CDU. Heute sei die  CDU mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze die führende Frauenpartei in Deutschland, aber es gebe noch viel zu tun: In der Arbeitswelt, zumal in qualifizierten Berufen und in Führungspositionen müssen Frauen bessere Chancen bekommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss weiter gefördert und der Rückweg in den Beruf nach einer Familienpause besser organisiert werden. Diese Forderung richtete Maria Böhmer ausdrücklich auch an die Wirtschaft.

Zum Abschluss ihrer Tagung konnten wir dann noch einen besonderen Gast begrüßen: Die Ministerpräsidentin des Saarlandes und stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie unterstrich noch einmal unsere sozialen und politischen Forderungen: Frauen müssen ihren Weg zwischen Familie und Beruf frei wählen können, wer sich für Kinder entscheide – und das gelte inzwischen zunehmend auch für Väter – der dürfe dafür keine Nachteile erleiden: „Wir müssen Menschen zu Kindern ermutigen und dafür muss das Geld da sein“,  erklärte sie.

Jetzt gilt es für uns Frauen, unsere Partei, die CDU mit der Bundesvorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze, im Wahlkampf tatkräftig zu unterstützen. Und insbesondere die Kandidatinnen in den rheinland-pfälzischen Bundestagswahlkreisen. Wir können jetzt einen großen Schritt vorankommen!