Stärkere Verbraucherrechte

Stärkere Verbraucherrechte

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Wir diskutieren im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherrechte momentan ein Maßnahmenpaket, dass die Rechte der Verbraucher auf dem europäischen Binnenmarkt noch weiter stärken soll. Unsere Verbraucherschutzvorschriften zählen bereits zu den strengsten der Welt, jedoch haben aktuelle Skandale und Probleme gezeigt, dass die tatsächliche Durchsetzung schwierig ist.

Wichtigster Punkt in der Diskussion ist für mich, dass der Verbraucher auch im Internet ausreichend geschützt ist. Es muss beispielsweise für den Verbraucher klar ersichtlich sein, ob er Produkte und Dienstleistungen von einem Unternehmer oder einer Privatperson erwirbt. Nur dann ist der Verbraucher in der Situation zu beurteilen, ob er durch Verbraucherrechte geschützt ist oder nicht. Dies ist vor allem beim Kauf auf Online-Marktplätzen, wie beispielsweise Amazon, besonders wichtig.

Ein weiterer Punkt ist, dass Verbraucher erkennen müssen, ob ein Suchergebnis im Internet von einem Unternehmen gesponsert ist oder nicht. Das zuerst aufgeführte Ergebnis muss nicht das beste Angebot sein und dies muss für den Verbraucher deutlich erkennbar sein, denn sonst ist es ihm kaum möglich eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Das Maßnahmenpaket der Europäischen Kommission ist umfassend und geht in eine gute Richtung, es gilt aber noch einige Punkte zu verbessern.