EWA Water Breakfast

DSCF7678.JPG

EWA Water Breakfast

Am 3. Oktober habe ich eine Frühstücks-Diskussionsrunde organisiert, um sich über die die Herausforderungen der europäischen Wasserpolitik und insbesondere die Wasserrahmenrichtlinie auszutauschen.


Die Wasserrahmenrichtlinie wird als das wichtigste und ambitionierteste europäische Gesetz im Umweltrecht angesehen. Zusammen mit den "Tochterrichtlinien" begründet sie einen komplexen Rahmen für den Schutz der europäischen Gewässer. 18 Jahre nach Verabschiedung der WRRL stehen wir leider vor vielen Problemen und Verzögerungen bei der Umsetzung:
Bis 2012 war der Zustand von 40% der europäischen Gewässer noch unbekannt.
Bis 2015 hatten nur 10% der Gewässer ihren Status verbessert.


Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Mitgliedstaaten beklagen einen Mangel an Flexibilität und Ausgewogenheit, zu komplizierte Ausnahmeregelungen und einen zu ehrgeizigeren Zeitrahmen. Unsere Schlussfolgerungen werden wir bei den Beratungen um die Trinkwasser-Richtlinie und der Wasserrahmenrichtlinie einbringen.


Die European Water Association (EWA) ist eine unabhängige, nichtstaatliche und gemeinnützige Organisation, die sich mit dem Management und der Verbesserung der Wasserumwelt befasst. Sie ist eine der wichtigsten Verbände in Europa, die inhaltlich den gesamten Wassersektor, Abwasser sowie Trinkwasser und wasserbedingte Abfälle abdeckt.
Mit Mitgliedsverbänden aus fast allen europäischen Ländern besteht die EWA aus den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, einschließlich aller Länder aus Mittel- und Osteuropa, die der Europäischen Union am 1. Juni 2013 beigetreten sind. Weitere in der EWA vertretene europäische Länder sind Albanien, Serbien, Norwegen und Schweiz.

Press-release EWA Water Breakfast 3.10.2018