PEPP für die private Altersvororge

PEPP für die private Altersvororge

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Am 19. Juni haben wir über den Vorschlag der Kommission für ein europaweites privates Altersvorsorgeprodukt (Pan-european private pension product PEPP) abgestimmt. Ich habe dieses Dossier als Berichterstatterin im IMCO betreut. Nach einem halben Jahr intensiver Arbeit an diesem Thema ist es mir gelungen, ausgewogene Kompromisse mit den anderen Fraktionen zu finden, die dann auch mit einer breiten Mehrheit im Ausschuss angenommen worden sind.

Für mich war dabei vorrangiges Ziel, dass jeder Anbieter eine sichere Basisoption anbieten muss, mit der dem Sparer garantiert wird, dass er sein angelegtes Kapital einschließlich der gezahlten Gebühren und weitestgehend inflationsbereinigt ausbezahlt bekommt. Bei einer privaten Altersvorsorge handelt es sich um ein Produkt der „dritten Säule“. Die erste Säule ist die staatliche Altersvorsorge, die zweite Säule ist die betriebliche Altersvorsorge. Da beide Systeme in Zukunft immer weniger dazu geeignet sein werden, für eine sichere Absicherung im Alter zu sorgen, gewinnt die dritte Säule mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund war es mir auch besonders wichtig, dass die Basisoption des PEPP wie ein echtes Rentenprodukt ausgestaltet ist und es nicht zu einmaligen Auszahlungen wie bei anderen Anlagemöglichkeiten kommt. Ähnlich wie bei der Riesterrente soll eine einmalige Auszahlung nur in Höhe von 30% möglich sein, der Restbetrag soll durch lebenslange Zahlungen ausbezahlt werden. Es hat mich sehr gefreut, dass der Ausschuss mir auch in diesem Punkt gefolgt ist.