Sicherheit von Drohnen

Sicherheit von Drohnen

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Am 12. Juni verabschiedete das Parlament eine Vereinbarung zwischen Rat und Parlament vom November 2017 über EU-weite Vorschriften für Drohnen und Betreiber von Drohnen, um gemeinsame Sicherheitsstandards zu gewährleisten und Betreibern und Herstellern Planungssicherheit zu geben. Derzeit gelten für die meisten Drohnen unterschiedliche nationale Vorschriften, was die Marktentwicklung behindern kann.

Nach den neuen Regeln müssen Drohnen so konstruiert sein, dass sie betrieben werden können, ohne Menschen in Gefahr zu bringen. Auf der Grundlage eines Risikos, das beispielsweise mit dem Gewicht der Drohne oder des Einsatzgebietes zusammenhängt, würde die Drohne zusätzliche Funktionen benötigen, wie beispielsweise eine automatische Landung, falls der Bediener den Kontakt mit der Drohne- oder dem Kollisionsvermeidungssystem verliert. Entsprechend müssen Drohnenbetreiber eine Schulung durchlaufen, bevor sie eine Drohne bedienen. Zudem sollen Dohnenbetreiber ihre Drohnen nur mit einem Kennzeichen bedienen dürfen, denn es soll erkennbar sein, wer die Drohne betreibt. Diese Information würde sodann in einem nationalen Register eingetragen werden. Zusätzlich wurden Änderungen an den EU-Sicherheitsvorschriften für den Luftverkehr vorgenommen, damit ein hohes Niveau in der Flugsicherheit in der EU beibehalten und sichergestellt werden kann. Die Vorschriften werden zweckdienlicher, verhältnismäßiger und risikobasierter sein, um den erwarteten Anstieg des Luftverkehrs in den kommenden Jahrzehnten zu bewältigen.